Das, was bleibt  

Die Urne für meine Mutter zu gestalten war einer der tiefsten Prozesse, die ich bisher erfahren habe. Sie wurde zu einer Brücke: Zwischen ihr und mir, zwischen Endlichkeit und Schöpfung. 

Das Loslassen selbst wurde zu einem Akt des Lebens.
Es war heilig, befreiend und unbegreiflich.


 

Home

Dieses Werk entstand aus einer Sehnsucht.

Für mich ist 'Zu Hause' kein Ort, sondern ein Gefühl, das auftaucht, wenn ich in Verbindung bin: Mit mir und mit dem, was grade da ist.

Es ist ein Zustand, der sich im Rhythmus des Lebens öffnet und schließt und mir ein Gefühl von Geborgenheit schenkt, das mich atmen lässt. 

(De)Mut 

Aus dem Thema „Mut“ entstand eine stille Form: zart, geschlossen, nach innen gerichtet.
Ein Gegenentwurf zu Aktivität und Bewegung.
In ihr liegt die Kraft der Ruhe, das Vertrauen ins Unaufgeregte.

Das Gesicht einer Frau, die nicht sieht, sondern spürt. Eine Erinnerung an den Ursprung, an das Weibliche, an das Empfangende.
Ein stiller Mut, der nichts beweisen muss, nur atmen, sein, halten. 

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